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Datum

08.06.2026

Etappe

Diakopto(GR) - Patras  

Activities

Distanz

62 km

↑Meter

470 hm

Fotos

29

Karte / Track

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Die heutige Etappe ist weder lang, noch höhenmeterreich, besonders schön oder sonst irgendwie aufregend - trotzdem geht sie heute ins Gebein, einfach keinen guten Tag erwischt! Heute gehe ich es ja wirklich richtig langsam an, um 8h beginnt erst das Frühstück. Nachdem ich mich für den Easy Way ohne Berg entschieden habe, eilt es nicht und ich fahre zur rekordverdächtigen Uhrzeit von 9:30 ab. Das hat vor allem den Nachteil, dass man nicht mit der Sonne ins Rollen kommt, sondern erst ins Geschehen einsteigt, wenn es schon richtig heiss ist - war noch nie eine gute Idee und ist es auch heute nicht, man hat keine Aufwärmphase, sondern gleich den Hitze Hammer im Nacken.

Die ersten Kilometer folge ich dem Eurovelo 8, es dauert aber nicht lange, und dieser endet bei einem Erdwall! Also wieder zurück Richtung Hauptstrasse und bei Nikolaika bin ich wieder auf der NR 8. Bis EgioEgio fahre ich dort weiter, dort komme ich kurz an die Küste und entferne mich im Anschluss daran auch gleich wieder. Der Rest des Tages ist dann mehr oder weniger fast bis zum Schluss Fahren auf der Autobahnbegleitstrasse oder der NR 8, zum Teil direkt an der Küste. In SeliantikaSeliantika die erste Pause beim Supermarkt - da ich so spät gestartet bin, ist es schon hier richtig heiss und kalte Getränke tun gut. 

Es gibt schon immer wieder kleine Steigungen, aber insgesamt ist es wieder eine reinrassige Flachetappe. Wenn keine Autobahn sichtbar ist, ist sie wahrscheinlich gerade in einem Tunnel verschwunden. Auch die Bahntrasse verläuft parallel. In PsathopyrgosPsathopyrgos fahre ich von der NR ab und in den Ort. Ich mache hier eine Pause, bevor ich den Rest der Etappe angehe.

Auch jetzt geht es wieder neben der Autobahn dahin, bald schon sieht man auf das neueste Wahrzeichen von Patras, die Rio-Andirrio-Brücke, die über den Golf von Korinth führt und den Peloponnes mit dem Festland verbindet. Gebaut wurde die fast 3 Kilometer lange Schrägseilbrücke 2004 anlässlich der olympischen Spiele und sie sieht wirklich sehr imposant aus! Weniger imposant ist meine Performance gegen Ende der Etappe, ich bin froh als ich PatrasPatras nach 14h erreiche.

Die Stadt hat etwas 250.000 Einwohner und ist nach Athen und Thessaloniki die drittgrösste Stadt Griechenlands. Der Baustil wirkt auf mich jetzt nicht so wahnsinnig unterschiedlich zu Athen, das Ganze halt nur viiiel handlicher. Ich wohne direkt im Zentrum in der Fussgängerzone mit Blick auf den Hafen. Patras hat viele Sights, aber heute interessieren mich keine mehr. Mehr interessiert mich Essen und genau das organisiere ich nach einer Dusche. Morgen, wenn ich wieder ausgerastet bin, gibt es das Touristen Programm ...

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