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Mein Frühstück muss ich mir in Athen Athen selbst organisieren
- wie übrigens fast jeden Tag in diesem Urlaub. Ich mache das auf dem Weg zur Akropolis, wo ich dann etwas nach 8h beim Süd-Eingang stehe - zusammen mit
einer Menge anderer Touristen, viele Chinesen, Amis, Australier ...
Der Felsen mitten in der Stadt mit dem Parthenon als Zentrum und Hauptattraktion sieht schon von herunten imposant aus. Als erstes auf dem Weg nach oben
passiert man das Dionysos Theater und etwas weiter das viel spektakulärere Herodes Theater, bei dem die Sitzreihen trichterförmig und steil abfallend
tief nach unten führen. Wie man sieht, wird es auch jetzt für Veranstaltungen genutzt. Weiter geht es vorbei am Tempel der Athena Nike und durch die
Propyläen, bevor man auf das Plateau kommt.
Oben auf dem Plateau steht dann links das Erechteion und rechts, das Herzstück der Akropolis, der riesige Parthenon. Der hat ein erstaunliches
Ausmass und auch die Säulen einen ebensolchen Durchmesser. Natürlich ist die gesamte Akropolis eine riesige Dauerbaustelle und für die Restaurierungen wurde sogar
ein schmales Bahngleis nach oben verlegt. Ich benötige für die gesamte stressfreie Besichtigung etwa 2 Stunden, dann bin ich durch. Länger will ich auch nicht
bleiben, unweit vom Ausgang esse ich eine Kleinigkeit und die Preise hier sind gesalzen, was auch zu erwarten war.
Damit ist das heutige touristische Pensum noch erledigt, in unmittelbarer Nähe befindet sich noch die Agora, die im antiken Griechenland so etwas
wie der zentrale Fest-, Versammlungs- und Marktplatz einer Stadt und damit eine bedeutende gesellschaftliche Institution war. Hier gibt es wesentlich weniger
zu sehen, aber ein Tempel ist gut, mehrere andere Bauten nur rudimentär, erhalten und das auffälligste Gebäude ist die 120x20m grosse Halle, die Stoa of
Attamos, die allerdings nicht im Originalzustand ist, sondern in den 1950ern rekonstruiert wurde und ein Museum beherbergt.
Danach reicht es aber wirklich mit den Besichtigungen, ich habe genug für heute und gehe gegen 14h den 5 Kilometer langen Fußweg zu meiner Unterkunft an. Ich merke
schon, dass ich froh bin, als ich langsam das lärmige Zentrum verlasse und es wieder etwas ruhiger wird. In der Unterkunft bastle ich dann noch an meiner
übermorgigen Route herum, dann fahre ich die 1. Etappe nach Korinth. Morgen habe ich noch einen Touri-Tag in Athen, es wird mich wohl noch einmal ins Zentrum
verschlagen ...
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