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Datum

24.05.2026

Etappe

Köszeg(H) - Oberpullendorf(A) - Sopron(H)  

Activities

Distanz

75 km

↑Meter

954 hm

Fotos

23

Karte / Track

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Heute gibt es Frühstück um knapp vor 7h, 20 Minuten später sitze ich am Rad. Heute geht es fast gleich von Beginn an zur Sache - nach 2 Kilometern Aufwärmphase beginnt der Berg, der für Ungarn wirklich einer ist: speziell zu Beginn hast es eine Steigung von 10 - 15%, aber es ist toll zu fahren. Die Strasse ist quasi null frequentiert, nur einige Fußgänger kommen mir unter. Der Wald bietet Sonnenschutz und es ist angenehm zu fahren auf der abgelegenen kleinen Strasse. Der erste Peak geht hat eigentlich 2 Spitzen, die jeweils über 500 Meter hoch liegen, und um 8:30h kann ich die erste Abfahrt angehen.

Es steigt dann nochmals leicht, bis ich in einem Ort mit dem melodischen Namen HammerteichHammerteich aus dem Wald herauskomme und im Tal bin. Von hier geht es aber gleich auf den nächsten Uphill, diesmal auf dem Eszterhazy-Trail, einer MTB-Strecke. Bis kurz vor LockenhausLockenhaus, dauert die Anfahrt auf dem für das Reiserad ungeeigneten Trail, dann eine kurze Abfahrt in den Ort - das waren schon einige Höhenmeter auf den ersten 20 Kilometern (die Trail-Section nach Lockenhaus hätte ich mir sparen und die Strasse nehmen können). Hier pausiere ich einmal bei 1 Liter Mineralwasser, bevor ich die nächste Sections angehe.

Noch nicht einmal aus dem Ort heraus, beginnt schon die nächste saftige  Steigung, diesmal auf dem Jubiläumsradweg und bei mehr Verkehr. Die Steigung ist nur 2km lang, dann gibt es als Ersatzprogramm ordentlichen Gegenwind. Nach 15 Kilometern bin ich in OberpullendorfOberpullendorf und es geht von hier einige Kilometer talaufwärts bis nach Neutal. Ich zweige auf eine Nebenstrasse ab, zwecks Abkürzung teils auf dem Güterweg geht es weiter bis LackenbachLackenbach - Pause im örtlichen Gasthaus bei lautstarker Unterhaltung (ein Rudel verschiedener Einheimischer) und fragwürdigem Geruch (hier stinkt's) ...

Danach geht es wieder in die Hügel, es gibt eine lange Anfahrt zur einem Pass, über den man nach Ungarn kommt. Meisst ist die Steigung nicht zu heftig, zwischendurch aber ganz ordentlich. Dazu kommt die Mittagshitze - heute hat es hier 30° und so weit hinauf klettert das Thermometer heuer das erste Mal. Die Anfahrt ist also zäh und geht langsam voran. Bevor man zum Ort HelenenschachtHelenenschacht kommt, der ja aufgrund des ehemaligen Bergwerks entstanden ist, passiert man derzeit ein grosses Zeltlager, das neben der Strasse aufgebaut ist (Funktion: Keine Ahnung). Ich bin froh, als ich den Peak erreicht habe - 1.000 Höhenmeter reichen für's Erste, oben treffe ich einen anderen österreichischen Radler!

Von nun an geht's bergab, und zwar etwa 10 Kilometer bis in die Stadt SopronSopron hinein. Noch ein Einkauf bei der Tankstelle, dann bin um 14h in der Unterkunft. Das Bianco kenne ich noch nicht und hoffentlich muss ich auch nie mehr hin. Es ist eine der schlechtesten Unterkünfte, die ich bisher in Sopron hatte: klein, keine Handtücher, schlechte Dusche, kein WiFi - das Bike darf wenigstens in die Unterkunft, alles sicher. Nach einer längeren Pause gehe ich essen, später schaue ich noch in die Altstadt. Die 4 Fahrtage ohne Pause machen sich mittlerweile bemerkbar - ich könnte eine Pause brauchen, aber morgen ist ohnehin der letzte Tag.

4 / 5