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Datum

20.09.2026

Etappe

Bratislava(SLK) - Bruck an der Leitha(A)  

Activities

Distanz

51 km

↑Meter

304 hm

Fotos

24

Karte / Track

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Ich bin ja schon viele Male von Bratislava zurück zum Ausgangspunkt Bruck an der Leitha gefahren, allerdings den ersten Teil noch nie auf der linken - also von mir aus gesehen in Fahrtrichtung auf der rechten - Seite. Frühstück gibt es im Hotel keines, ich muss zur OMV-Tankstelle für Kaffee und Sandwich. Danach geht es auf den Radweg und ich bin gleich am Nordrand der Stadt. Der Radweg hält nicht lange, ich muss auf die Strasse - ist aber nicht stressig und es gibt zumeist eine Fahrradspur.

In DevinDevin, wo die March in die Donau mündet, komme ich wieder auf den Radweg. Hier befindet sich neben der gleichnamigen Burganlage auch ein markanter Leuchtturm - der Ort wäre auf jeden Fall einmal einen längeren Besuch wert. Danach geht es einige Kilometer neben der March durch den Wald und nach einem Stück Radweg neben der Strasse bin ich auch schon in Devinska Nova VesDevinska Nova Ves der Grenze. Nach Österreich kommt man über eine lange Fahrradbrücke über die March.

Kaum ist man auf der österreichischen Seite, sieht man auch schon auf das Schloss HofSchloss Hof am Ende einer kilometerlangen Geraden. Die Anlage ist wirklich sehr imposant, ist das grösste der sechs Marchfeldschlösser und wurde in den 1620er Jahren erbaut. Später war sie im Besitz des österreichen Feldherren, der sie zu einem repräsentativen Landsitz ausbaute. 1755 kam das Schloss in den Besitz von Österreichs Landesherrin Maria Theresia. Ich bin beeindruckt von der Grösse der Anlage, trotzdem geht es füt mich gleich weiter.

Ab jetzt bin ich vorläufig auf Schotter zwischen den Marchfelder Äckern unterwegs, da ich eine Abkürzung Richtung Donau fahre. Die Abkürzung wird mir fast zum Verhängnis: Als ich bei der Donau-Brücke angekommen bin, stehe ich vor verschlossenen Holztoren bei einem Zaun, der aber auf der einen Seite mit Mühe gottseidank umgangen werden kann.

Jetzt geht es über die kilometerlange Donaubrücke, von der aus man nach Hainburg sieht. Ich fahre über einen kurzen Anstieg weiter nach Bad Deutsch-AltenburgBad Deutsch-Altenburg, wo am Stadtrand die bekannte Marienkirche steht, ein Meisterwerk der romanischen und gotischen Architektur und bedeutendes Wallfahrtsziel. Erbaut wurde sie ab 1050, ein wirkliches Kulturgut also auch und sehr schön und sehenswert. Bei der Weiterfahrt mache ich den einzigen Fehler bei der heutigen Routengestaltung: Ich fahre nicht über den Radweg Petronell, sondern für einige Kilometer den Radweg neben der Bundesstrasse.

Bald bin ich aber wieder in ruhigen Gefielden, und zwar zwischen Windrädern und Äckern und fahre auf Schotter den Alten Leitha Weg entlang, der schnurgerade fast bis nach Bruck an der Leitha führt. Damit ist die Tour beendet - es war eine sehr schöne letzte Etappe, die unbedingt wiederholenswert ist!

5 / 5