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Datum

25.08.2025

Etappe

Labuan Bajo(RI) - Lembor  

Activities

Distanz

64 km

↑Meter

1587 hm

Fotos

23

Karte / Track

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Der Tag beginnt in Labuan Bajo früh, um 6h bin ich schon beim Frühstück und eine halbe Stunde später am Bike. Wie zu erwarten geht es gleich ordentlich zur Sache, Steigungen ab Kilometer 2. Am allerersten Abschnitt ist das allerdings nur Vorgeplänkel, es geht eben etwas gröber auf und ab. Ganz einsam ist man nicht auf der Strasse und eigentlich fährt man auch den ganzen Tag in bewohntem Gebiet, ohne dass einem größeren Ortschaften irgendwie auffallen - Verpflegungsprobleme gibt es keine und einkaufen tue ich öfters.

Bald nach Palembang beginnt dann die 'richtige' Steigung: Wirklich sehr viele heftige Rampen mit einer Steigung gegen 15%, die meiner letzten Tuning-Aktion kurz vor Abflug - dem Wechsel auf ein 28T-Kettenblatt vorne - wirklichen Sinn geben. Äusserst herausfordernd mit dem schweren Rad und vor allem auch nicht enden wollend! Das Gute an der Sache: Man macht schnell Höhe und mit der Höhe werden die Temperaturen bedeutend angenehmer. Nach MeloMelo bei KM22 kurze Entspannung mit einer Gegenabfahrt, dann schlängelt sich die Strasse weiter gnadenlos den Berg hinauf. Bei der Berganfahrt sehe ich sogr in dieser abgelegenen Region mehrere größere Kirchen und einige kleine Moscheen, die darauf hinweisen, dass die Christen  hier tatsächlich in der Mehrheit sind.

Mein persönliches Bergdrama nimmt dann ungefähr bei KM35 und auf 1.000 Höhenmetern ein abruptes Ende: So zäh es bergauf gegangen ist, so hurtig geht's jetzt  auf der anderen Seite runter und ich kann des Öfteren zum Überholen ansetzen. Obwohl man auch gute Ausblicke auf die Umgebung, muss ich meist auf die Strasse achten, da man es hier wirklich ordentlich krachen lassen kann!

Nach etwa 10 Kilometern ist der Spass zu Ende, ich bin wieder unten auf 200hm, es ist wieder richtig heiss und ich habe ordentlichen Gegenwind, weil der Wind hier aus dem Süden kommt. Ich komme bei einer Schule vorbei und es wie bei den letzten Touren: Abklatschen mit den Schülern, die gerade auf dem Nachhauseweg sind - super! Auf dem weiteren Weg sind noch 3 Flüsse zu queren, was jedes Mal knapp 100 Höhenmeter bedeutet, da das Gelände voll ausgefahren wird. 

Auf den letzten Kilometern vor meinem heutigen Etappenziel gibt es dann viele Reisfelder und es sind die ersten auf der heutigen Tour. Ich möchte in LemborLembor abbrechen, da nicht gleich der erste Tag ein Killer-Tag werden soll und ich ohnehin schon 1.600 Höhenmeter gemacht habe. An mir liegt es nicht, ich muss nur ein Zimmer finden. Das geht dann auch relativ rasch, obwohl es hier nur eine Unterkunft gibt, die in Frage kommt. Dorthin geleitet mich eine Gruppe Schuljungs, die sofort gesehen haben, was ich suche.

Die Unterkunft ist dann schon ziemlich fragwürdig, aber eben echter Indo-Standard: Keine Dusche, nur ein Wasserhahn in Hüfthöhe, unter dem ein Riesen-Wasserfass steht - keine WC-Schüssel, das ist tiefergelegt. Aber man muss nehmen, was man bekommt und so übernachte ich hier für €10,-. In der Umgebung gibt es wenigstens ein brauchbares Restaurant und so kann man hier schon die Zeit totschlagen. Morgen wird es dann ohnehin nochmal eine Spur ärger, wenn geht, möchte ich bis Ruteng kommen - wenn geht eben, aber ob die 2.000 Höhenmeter gehen, werde ich dann sehen ...

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