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Datum

28.08.2025

Etappe

Ruteng(RI) + Umgebung  

Activities

Fotos

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Karte / Track

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Heute also grosser Touri-Tag: Was ich vor allem sehen möchte, ist die Höhle (inkl. Museum) der Flores-Menschen - oder besser gesagt des Flores-Menschen, auch Flores-Hobbit genannt. Gefunden wurde bisher ja nicht mehr als ein komplettes weibliches Skelett (Lucy), ansonsten nur einige 'Einzelteile'. Was ansonsten noch nebnbeio besichtigt wird, geht mit - erfahrungsgemäss kommen da immer Dinge hinzu, mit denen man nicht rechnet.

Start ist um 9h in Ruteng, zuerst fahren wir nach Rai, wo es das sogenannte Spiderweb-Ricefield gibt. Die Segmente des Reisfelds sind kreisförmig um ein Zentrum angeordnet, was für eine gute Aufteilung sorgen sollte. Ganz nett, letztendlich aber nichts anderes als ein weiters Reisfeld und so besonders spektakulär finde ich es dann auch nicht. Nach dem Reisfeld geht es zum Tablemountain - ein flacher Hügel, von dem aus man einen guten Ausblick auf das Gebirge hat, das ich schon vorgestern stundenlang im Visier hatte.

3. Station ist ein Wasserfall, der dann schon in einem sehr abgelegenen Gebiet liegt und die dorthin führende Strasse ist löchrig wie ein Schweizer Käse. Der Wasserfall selbst ist 25m hoch und recht ansehnlich, aber auch keine Sensation. Ich lasse mir aber von meinem Guide so manchen Baum und Strauch erklären - vom Papaya-Baum bis zur Betelnuss-Palme. Auch die weitere Fahrt danach durch die abgelegenen Dörfer verläuft sehr holprig, die Strasse ist eine echte Katastrophe.

Nun fahren wir dann endlich zur Ling Bua HöhleLing Bua Höhle - dort hat man 2003 einige Meter tief gegraben und ist dann tatsächlich auf diese Knochen gestossen. Im Laufe der Zeit - es wird seither regelmässig gebuddelt - fand man immer mehr Knochen und es geht weiter. Auch ein Museum gibt es, das allerdings sehr amateurhaft gestaltet ist. Es befindet sich aber wenigstens ein Nachbau des 106cm grossen Skeletts darin, sodass man eine gute Vorstellung vom Flores-Menschen bekommt. Nach Ende der Besichtigung gibt es dort auch das Mittagessen.

Nach weiteren mühsamen Kilometern durch das Hügelland kommen wir gegen 16h nach RutengRuteng zurück. Ich bin froh darüber, solche Touren sind für mich oft anstrengender als ein Fahrrad-Tag. Am Abend suche ich noch einmal dieselben Restaurants wie an den letzten beiden Tagen auf und bereite alles für morgen - der Bergab-Teil überwiegt war, trotzdem wird es keine Freifahrt

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