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Datum

02.09.2025

Etappe

Nangaroro(RI) - Ende  

Activities

Distanz

45 km

↑Meter

515 hm

Fotos

17

Karte / Track

1

Um 6:40h bekomme ich schon mein Frühstück serviert - als einziger Gast. Der General ist nicht auf seinem Landsitz, sondern - wie mir der Angestellt erzählt - in Jakarta und, obwohl er schon pensioniert ist, 'very busy'. Er kommt nur einmal im Jahr für 5 Tage hierher, das war's. Im Speiseraum steht ein Foto von einem Zusammentreffen des Generals mit Papst Franziskus und es sieht fast so aus, als ob der Papst eine Audienz beim General hätte und nicht umgekehrt. An der Küste sieht man schon die beiden Vulkane wenige Kilometer südlich von Ende, meinem heutigen Etappenziel. Eilig habe ich es heute nicht - es sind nur 45 Kilometer, aber auch wieder 500 Höhenmeter mit einer Premiere bei der heutigen Tour: alles entlang der Küste!

Heute gibt es keine langen Steigungen und auf dem ersten 10 Kilometern ist es überhaupt recht flach, schöner Blick auf die Küste. Danach beginnt es, hügelig zu werden: 10 Höhenmeter hier, 40 da und 20 dort - das summiert sich mit der Zeit. Ungefähr bei KM15 komme ich am Blue Stone Beach vorbei, der aufgrund der bläulichen Farbe der Steine so benannt ist. Bisher fahre ich heute durch Moslem-Gebiet, die Frauen sind verschleiert und ich passiere mehrere Moscheen, Nggorea bei KM17 ist der einzige Ort, der auf der Karte eingezeichnet ist. Pause bei KM20 in einem kleinen Dorf neben der Moschee.

Nach dem Ort gibt es dann den einzigen Anstieg, bei dem man über 100 Höhenmeter hinaus kommt. Die 2 flachen Vulkankegel südlich von Ende kommen immer nähere, während ich entlang der Küste nach Osten fahre. Der letzte Abschnitt der Kurzetappe ist dann wieder flach und ich komme nach EndeEnde, das man 'Endee' ausspricht.

Wie ich im Vorfeld schon gehört hatte, ist die Stadt kein Highlight. Auch hier dominieren Moscheen und Moslems das Bild - so viele wie heute habe ich auf dieser Tour überhaupt noch nicht gesehen. Aber es sind eben gewisse Regionen, wo sich die Moslems angesiedelt haben. Optisch unterscheiden sich die moslemischen Zuwanderer insofern, dass sie viel hellhäutiger als die Ureinwohner von Flores sind.

Mein Hotel, das LCR Hotel,  liegt im Osten der Stadt etwas am Hang in einer unscheinbaren Gasse, ist aber durchaus in Ordnung, was ich bei dem Preis und den Bewertungen aber auch erwartet habe. Ich checke schon kurz nach Mittag ein, Bike darf in die 

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