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Datum

03.09.2025

Etappe

Ende(RI) - Moni  

Activities

Distanz

51 km

↑Meter

1283 hm

Fotos

24

Karte / Track

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Auch von Ende kann man eine Fähre nach Kupang nehmen, die man in der Früh hört - allerdings würde ich dann den gesamten östlichen Teil der Insel verpassen. Für mich geht es heute nach dem gestrigen Komfort-Tag wieder einige Stockwerke nach oben. Frühstück startet um 6h und 40 Minuten später bin ich am Bike und im Morgenverkehr von Ende. Nach 3 Kilometern geht es schon mit einer leichten Steigung los, die sich schnell zu einer veritablen Steigung auswächst - und so geht es dann auch weiter. 

Man fährt hier im Prinzip das Flusstal hinauf - im Prinzip eben, denn oft entfernt sich die Strasse etwas vom Fluss und dann legt die Steigung richtig zu. Links und rechts des Tals geht werfen sich die Felsen oder Hänge steil auf und man fährt viel im Schatten, sodass es richtig kühl ist und ich heute dann auch tatsächlich mein Windstopper-Gillet anziehe (auch wenn es nach 5 Minuten pitschnass ist, schützt es doch etwas). Die Steigung ist hier teils richtig hart, gelegentlich gibt es vor den Flussquerung auch eine kurze Gegenabfahrt.

Nach 10 Kilometern passiere ich Raburia und nach 15 Kilometern WolotoloWolotolo auf 450hm. Die Steigung lässt jetzt erst einmal etwas nach und nachdem ich um 8:45h bei KM20 in RoaRoa einrolle, mache ich eine längere Pause bei kaltem Wasser. 3 Kilometer weiter stecke ich dann fest: 'Road closed! 10 o'clock open' -  so eine Scheisse, das heisst fast eine dreiviertel Stunde warten! Aber wenigstens geht es überhaupt weiter und die Strasse ist nicht komplett gesperrt. 

Ein Polizist steht hier und ein Typ - vermutlich - von der Army, die Schlange wird immer länger. Was genau der Grund für die Sperre ist, kann man aufgrund der Sprachbarriere nicht erklären, also einfach warten! Kurz nach 10h geht es dann auch wirklich los, allerdings erst einmal von der Gegenseite - hunderte Mororräder fahren ins Tal und dann nocheinmal so viele Autos. Um 10:15h sind dann wir dran, gleich hinter der Kurve zeigt sich der Grund für die Sperre: Eine Hangrutschung auf vielleicht 300 Metern, allerdings mit beträchtlicher Höhe! Mit wechselseitigem Verkehr im 5-Minuten-Takt wären wir längst über alle Berge (oder zumindest auf diesem schon viel weiter oben)!

Nach der Hangrutschung steigt steigt es weiter in derselben Art, ab KM27 entspannt sich die Lage dann: Das Tal wird breiter, flacher und viele Reisfelder auf der linken Seite säumen die Strasse - schön zu fahren! Bei KM36,5 dann Flussende - oder besser gesagt: Hier, kurz nach Wologai, hat er seinen Ursprung. Für mich sind es jetzt noch 5,5 Kilometer bis zum Pass auf über 1.100 Meter, die wie erwartet von der Steigung nochmals richtig anziehen. Pause kurz unter dem Pass, dann erwische ich bei der Weiterfahrt gerade die Schüler auf dem Nachhauseweg - sie machen Ärger, blockieren mir den Weg, einer reisst an meiner Tasche an! Ich fahre einfach weiter - keine Schäden.

Jetzt geht es noch einige Kilometer bergab und dann bin ich in MoniMoni, meinem Verweilort für 2 Nächte. Ich habe mir ein  Zimmer im Jaya Hill Garden reserviert und werde morgen früh meinen Ausflug zum Vulkan starten. Moni ist ein Touristenort - alle wollen den Vulkan mit seinen 3 unterschiedlich gefärbten Seen besuchen. Auf solche Touristen-Spots stehe ich nicht so, da hier viele Leute unterwegs sind, die einfach nur dein Geld wollen und dadurch wird das dann oft stressig. Auf jeden Fall liegt der Ort gut und hat einige Lokale, die gute Musik und gutes Essen haben ...

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