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Datum

17.09.2025

Etappe

Kefamenanu(RI) - Atambua  

Activities

Distanz

83 km

↑Meter

935 hm

Fotos

23

Karte / Track

1

Um 7h bin ich schon wieder auf der Strasse - letzter Tag der Timor-Trilogie, bevor ich einen Rasttag einlege. Die Schonfrist heute dauerte auch nur wenige Minuten, bereits nach 2 Kilometern beginnt wieder der nächste Anstieg. Mehrmals fahre ich durch Siedlungen, wo gerade der Plastikmüll verbrannt wird - ziemlich übler Geruch, insgesamt aber immer noch besser, als der Kunststoff verteilt sich über die ganze Landschaft. Der Verkehr hat vor allem gegenüber dem ersten Tag wirklich abgenommen. Bei KM9 habe ich die erste Höhe erreicht, es gibt eine längere Abfahrt und dann geht es relativ flach bis nach MaubesiMaubesi.

Auch danach noch keine Steigungen, aber bei KM24 geht es dann richtig los, mittlerweile hat sich auch die Sonne in Position gebracht und knallt herunter, obwohl es erst 9h ist. Ich mache jetzt eine Pause, auf den nächsten 20 Kilometern gibt es einen 3-fach-Peak. Die erste Höhe bei T´ebaT´eba und die zweite sind relativ gemässigt, obwohl die Abschnitte, bei denen es keinen Sonnenschutz gibt, ziemlich fordern. Panorama ist gut, links und rechts mit Wald bedeckte Kalksteinformationen. Auch zahlreiche Fototermine habe ich heute: auf der Strasse, in den Shops - überall will man ein Foto mit dem Bule-Biker machen.

Peak 3 ist sich nur auf den letzten Metern heftig, anschliessend gibt es eine Abfahrt, bis ich in Motamaro in der Ebene angelangt bin. Aufgrund der Temperatur muss ich noch einen Stop einlegen. Von hier weg sind es nach 27 km und die ersten neun davon bergauf. Es ist heute schon ziemlich anstrengend, auch weil es der dritte Tag in Folge ist, an dem ich mehrere Stunden klettere. Bis auf den Schluss Teil ist die Steigung Recht dezent. Etwa 2 Kilometer vor dem Peak komme ich durch HalilulikHalilulik, einem kleinen Ort mit einem ordentlich grossen Denkmal beim zentralen Kreisverkehr. Bei der

Danach geht es nur mehr einen Kilometer bergauf und es folgt die Abfahrt. Es ist keine steile, ja nicht einmal eine duchgängige Abfahrt, aber das Ärgste ist überstanden. Weiter unten geht das Ganze dann in eine lange Gerade über, die sich noch ganz schön hinzieht, bis ich AtambuaAtambua erreiche.

Die Stadt, von der es nur mehr wenige Kilometer bis zur Grenze sind, ist also die nordöstlichste im indonesischen Teil Timors. Gebucht habe ich mir - über tiket.com - das 'Hotel Kingstar', welches mir online den besten Eindruck gemacht hat (booking.com ist hier nicht vertreten). So königlich ist das Hotel dann nicht - das Restaurant hat man mittlerweile dauerhaft dicht gemacht und es fungiert nur mehr als Frühstücksraum. Das Zimmer an und für sich ist ganz in Ordnung, wenn man bedenkt, dass das hier absolut keine Touristenregion ist und ich auf keine weiteren westlichen Touristen treffe - diese Stadt wird meist nur auf der Durchreise von/nach Ost-Timor passiert.

Ich gehe dann also auf Futtersuche und nehme einen Schnellimbiss bei KFC ein - mit Abstand das grauslichste Essen der ganze Tour! Anschliessend suche ich noch ein Restaurant auf, um den Geschmack des Burgers mit Oktopus zu überdecken. Morgen gibt es ja einen Tag Pause und das ist gut so nach den fast 4.000 Höhenmetern an den letzten 3 Tagen. Ausserdem muss ich hier auch noch Dollar wechseln, damit ich zumindest bis Dili, wo ich dann beim Geldautomaten abheben kann, durchkomme.

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